FAQs

Hier finden sie einige der am häufigst gestellten Fragen. Falls sie eine Frage haben die sie hier nicht finden kontaktieren sie uns bitte.

Wann soll ich das Spital aufsuchen?

Wenn sie eine Chemotherapie erhalten oder in den letzten 4 Wochen erhalten haben suchen sie bitte das nächste Spital sofort auf wenn:

  • Sie Fieber (d.h. über 38,0 Grad Celsius) haben.
  • Wenn sie starken Schwindel haben.
  • Wenn sie zusammengebrochen (kollabiert) sind.
  • Plötzlich auftretende starke Schmerzen haben.
  • Wenn sie starke Übelkeit und Erbrechen haben die trotz oraler Medikamente nicht besser werden.
  • Wenn sie nicht mehr Essen und Trinken können.

Wohin kann ich mich bei einem akuten Problem wenden?

Bei einem akuten Problem suchen sie bitte das nächstgelegen Spital auf oder kontaktieren sie die Rettung (Tel. 144).

Können sich die Ergebnisse der genetische Untersuchungen ändern?

Die Untersuchungsergebnisse können sich nicht verändern, aber die Informationen über neue Therapiemöglichkeiten ändern sich stündlich durch die Veröffentlichung neuer wissenschaftlicher Studien. Bei Bedarf werden die Daten ihrer Untersuchung mit neuen Studien verglichen ob es neue Therapiemöglichkeiten gibt.

Gibt es Beweise, dass die zielgerichtete Therapie funktioniert?

Ja, es gibt viele Studien die die Wirksamkeit dieser Methode bestätigen. Hier finden sie einige dieser Studien. Diese Methode wird sicher die Therapie von Krebserkrankungen revolutionieren, es wird allerdings noch einige Jahre dauern um das volle Potential dieser Methode auszuschöpfen.

Ist ein Behandlungserfolg durch zielgerichtete Krebstherapie gesichert?

Nein, leider nicht. Es gibt viele Patienten die auf die zielgerichtete Therapie sehr gut ansprechen, es gibt leider auch immer wieder Patienten die nicht auf diese Therapie ansprechen. Die Wahrscheinlichkeit dass sie auf eine zielgerichtet Therapie ansprechen ist allerdings höher als bei einer konventionellen Therapie.

Warum werden die genetischen Untersuchungen nicht von meiner Krankenversicherung bezahlt?

Genetische Untersuchunges mittels Next Generation Sequencing sind relativ neue Verfahren und es gibt derzeit noch nicht genug Beweise für die Wirksamkeit dieser Untersuchungen. Es wird deshalb noch einige Jahre dauern bis diese Untersuchungen Einzug in die klinische Praxis haben werden und auch durch die Krankenversicherungen bezahlt werden.

Wie werden die Wahlarztkosten rückerstattet?

Es gibt 2 Möglichkeiten:

  1. Sie reichen die Rechnung der Wahlarztkosten bei ihrer Krankenversicherung persönlich ein.
  2. Sie geben ihre Bankverbindungsdaten in der Ordination bekannt, dann übernehmen wir die Einreichung und sie bekommen direkt das refundierte Geld auf ihr Konto überwiesen.

Bezahlt meine Krankenversicherung die Wahlarztkosen?

Grundsätzlich werden 80% der Kassenleistung rückbezahlt. Der Entgelt für ein und die selbe Leistung ist bei den verschiedenen Kassen allerdings etwas unterschiedlich. Es hängt damit von ihrer Krankenversicherung ab wieviel sie zurückbekommen. Bitte bedenken sie, dass der Entgelt für eine Kassenleistung nicht gleich mit den Wahlarztkosen ist. Hier ein Beispiel: Sie zahlen für eine Wahlarztordination 75 Euro. Der Kassentarif für diese Leistung ist 25 Euro. Sie erhalten von ihrer Versicherung 80% des Kassentarifs (25 Euro) also 20 Euro refundiert.

Zusatzversicherungen übernehmen bis zu 100% der Wahlarztkosen.

Wie kann ich bezahlen?

Ordinationsgebühren können bar, mittels Bankomatkarte oder Kreditkarte bezahlt werden.

Höhere Beträge wie zum Beispiel für Genetische Analysen werden mit Erlagschein bezahlt.

Was sind die Vorteile eines Wahlarztes?

Da der Wahlarzt nicht an die Vorgaben der Krankenkassen gebunden ist, kann er Leistungen anbieten die nicht oder nicht ausreichend durch die Krankenkassen gedeckt sind. Er kann somit sein Leistungsangebot und die entsprechende Bezahlung flexibel und der Situation angepasst gestalten. Dadurch hat er  mehr Zeit für seine Patienten und Termine sind schneller zu bekommen.

Was ist ein Wahlarzt?

Ein Wahlarzt ist ein Arzt der keine Verträge mit den Krankenkassen hat, sondern direkt mit dem Patienten verrechnet.