Ernährungzustand und Krebs

Warum ist ein guter Ernährungszustand bei einer Krebserkrankung wichtig?

Ein guter Ernährungszustand ist wichtig für das Wohlbefinden und die Verträglichkeit der Krebstherapie. Sie können dadurch zusätzliche Kraft für die medizinischen Therapien sammeln, Nebenwirkungen und Folgeerscheinungen von Operationen, Strahlen-, oder Chemotherapie reduzieren und damit Ihre Lebensqualität verbessern.

Deshalb ist es wichtig schon frühzeitig auf den Ernährungszustand zu achten und bevor es zu Gewichts- und Kräfteverluste kommt, eine ärztliche Ernährungstherapie in Anspruch zu nehmen.

Wie kann man die Ernährungssituation beurteilen?

Erste Hinweise auf unseren Ernährungszustand gibt uns das Körpergewicht. Etwas aussagekräftiger ist der sogenannte Body-Mass-Index (BMI), da hier ein Bezug zur Körpergröße hergestellt wird. Da der BMI jedoch vornehmlich den Fettanteil im Körper widerspiegelt und uns keine Rückschlüsse wie z.B. den Anteil von Muskelmasse oder Wassergehalt etc. ziehen lässt, ist er zur Beurteilung einer vorliegenden Mangelernährung bei Tumorerkrankungen nicht geeignet.

Die Bioimpedanzanalyse (BIA) ist eine von Wissenschaftlern weltweit anerkannte Messmethode zur Ermittlung der Körperzusammensetzung.

Die BIA ist eine sichere, nicht-invasive Methode und man kann sehr gut unter anderem den Anteil von Muskelmasse messen und auch im Krankheitsverlauf immer wider kontrollieren.